Kanzleisoftware & Legal Tech Schweiz.
Legal Tech für Schweizer Kanzleien: KI on-device, dreisprachig, mit deterministischer Fristenkontrolle — und dem Berufsgeheimnis als Architektur, nicht als Zusicherung.
Kanzleisoftware und Legal Tech aus der Schweiz stehen vor einer klaren Aufgabe: den Kanzleialltag mit künstlicher Intelligenz beschleunigen, ohne das anwaltliche Berufsgeheimnis (Art. 13 BGFA, Art. 321 StGB) preiszugeben. Causidicus ist Legal-Tech-Software, die genau dafür gebaut ist — die KI läuft on-device auf dem Mac, Mandantendaten bleiben in der Standard-Stufe lokal, und jede rechtliche Antwort wird mit der zitierten Norm belegt. Für Verfahrensfristen sorgt ein deterministischer Fristenrechner nach Schweizer Recht. So wird aus «Legal Tech» kein Schlagwort, sondern ein Werkzeug, das die Kanzlei entlastet und die Kontrolle bei der Anwältin lässt.
Was unterscheidet Legal Tech in der Schweiz von generischen Tools?
Vieles, was als Legal Tech angeboten wird, ist Cloud-Software aus dem angelsächsischen Raum: stark im Englischen, schwach beim Schweizer Verfahrensrecht und beim Datenschutz nach revidiertem DSG. Kanzleisoftware für die Schweiz muss dreisprachig sein (DE/FR/IT), die kantonale Vielfalt abbilden und mit dem Berufsgeheimnis kompatibel sein. Causidicus adressiert alle drei Punkte: Antworten in der Sprache der Frage, kantonale Feiertagstabellen und Fristenlogik für SchKG, ZPO, StPO, VwVG und ATSG, sowie ein Datenschutz-Fundament, das auf lokaler Verarbeitung statt auf Vertragsversprechen beruht. Details zur Architektur stehen auf der Seite Sicherheit.
Der Unterschied zeigt sich im Alltag. Eine Kanzlei, die pseudonymisierte oder gar unbearbeitete Akten in eine ausländische Cloud gibt, verlagert das Berufsgeheimnis-Risiko in einen Vertrag. Eine Kanzlei, die on-device arbeitet, hält die Daten dort, wo sie hingehören — auf dem Gerät. Legal Tech ist damit nicht bloss ein Effizienzthema, sondern ein Governance-Thema.
Wie führt eine Kanzlei KI-Software ein, ohne das Berufsgeheimnis zu verletzen?
Der pragmatische Weg ist gestuft. Beginnen Sie mit der On-Device-Stufe für die tägliche Recherche und Entwurfsarbeit — hier verlassen keine Daten das Gerät. Für besonders anspruchsvolle Fragen lässt sich eine optionale Cloud-Stufe ausdrücklich freischalten; übermittelt werden dann nur die Frage und der abgerufene, öffentliche Gesetzestext, nicht Ihre Dossiers. Erst eine gesondert zu aktivierende, erweiterte Cloud-Analyse verarbeitet pseudonymisierte Akteninhalte — und das nur mit Einwilligung der Klientschaft und einem Auftragsbearbeitungsvertrag. So bleibt jede Kanzlei Herrin über das Schutzniveau pro Fall. Wichtig bleibt in jeder Stufe: Die Software erstellt Entwürfe und zeigt ihre Quellen; die Prüfung und Unterschrift verbleiben bei der verantwortlichen Anwältin.
Auch die Fristenkontrolle gehört zur sauberen Einführung. Der deterministische Fristenrechner berechnet Verfahrensfristen nachvollziehbar — mit Rechenweg und massgebender Norm — und ist bewusst vom Sprachmodell getrennt, weil exaktes Kalenderrechnen keine Sache der Wahrscheinlichkeit sein darf.
Was kostet Kanzleisoftware mit KI in der Schweiz?
Causidicus rechnet pro Sitzplatz und Monat ab — in Analysen statt in Token, damit die Kosten planbar bleiben. Nach einem 7-tägigen kostenlosen Test (Karte hinterlegt) läuft das Abo monatlich weiter und ist jederzeit kündbar; es gibt keine Mindestlaufzeit. On-Device-Analysen sind im Abo unbegrenzt, Cloud-Analysen nach Stufe kontingentiert, und für Teams lassen sich mehrere Sitzplätze beim Checkout wählen. Die drei Stufen für Einzelanwältinnen, wachsende und grössere Kanzleien finden Sie unter Preise. Der Fristenrechner bleibt dauerhaft kostenlos — auch ohne Abo. Legal Tech, die zur Schweizer Kanzlei passt, misst sich nicht an Buzzwords, sondern an Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle.
Für welche Kanzleien eignet sich Causidicus?
Die Software ist auf die typischen Strukturen des Schweizer Marktes zugeschnitten. Einzelanwältinnen profitieren von einer sofort einsatzbereiten, datensicheren Recherche- und Entwurfsumgebung ohne IT-Abteilung. Wachsende Kanzleien schätzen die planbare Abrechnung in Analysen und die Möglichkeit, mehrere Sitzplätze zu buchen. Grössere Teams mit hohem Volumen nutzen die höheren Kontingente und den vorrangigen Support. Gemeinsam ist allen: Der Datenschutz-Standard hängt nicht von der Kanzleigrösse ab, weil die On-Device-Verarbeitung überall gleich funktioniert. Auch spezialisierte Kanzleien mit besonders sensiblen Mandaten — etwa im Straf-, Familien- oder Wirtschaftsrecht — finden hier eine Umgebung, in der sich die tägliche Arbeit erledigen lässt, ohne Mandatsinhalte in eine Cloud zu geben.
Legal Tech als Governance-Thema, nicht nur als Effizienzfrage
Der reife Blick auf Legal Tech fragt nicht nur «Wie viel Zeit spare ich?», sondern «Wer sieht meine Daten, unter welcher Rechtsordnung, und wie weise ich das gegenüber der Klientschaft und der Aufsichtsbehörde nach?». Genau hier zahlt sich eine on-device-zentrierte Architektur aus: Sie macht die Antwort auf diese Fragen einfach, weil in der Standard-Stufe schlicht keine Übermittlung stattfindet. Für die Fälle, in denen eine Cloud-Stufe zum Einsatz kommt, dokumentiert Causidicus die Datenflüsse offen und stellt für die erweiterte Aktenanalyse einen Muster-Auftragsbearbeitungsvertrag bereit, der die Anforderungen von Art. 9 revDSG abbildet. Legal Tech wird so zu einem Werkzeug, das die Kanzlei nicht nur schneller, sondern auch nachweisbar sorgfältiger macht. Genau danach ist Causidicus gebaut.