Rechtsrecherche mit KI — überprüfbar.
Juristische Recherche mit KI, die ihre Quellen zeigt: belegte Antworten aus echten Schweizer Gesetzestexten, on-device und datensparsam — statt erfundener Zitate.
Rechtsrecherche mit KI verspricht enorme Zeitgewinne — birgt aber ein spezifisches Risiko: Generative Modelle erfinden mitunter Normen und Gerichtsentscheide, die überzeugend klingen, aber nicht existieren. Für die juristische Recherche in der Schweiz ist deshalb nicht Geschwindigkeit allein entscheidend, sondern Überprüfbarkeit. Causidicus stützt jede rechtliche Aussage auf abgerufene, echte Schweizer Gesetzestexte und verlinkt die Quelle; ein Zitiergate prüft, ob eine zitierte Bestimmung tatsächlich existiert. Fehlt eine tragfähige Grundlage, sagt die Software das offen, statt zu raten. Und weil die On-Device-Stufe lokal auf dem Mac läuft, bleibt die Recherche mit Mandatsbezug in der Kanzlei — das Berufsgeheimnis wird zur Frage der Architektur.
Wie zuverlässig ist juristische Recherche mit KI?
Ein Sprachmodell erzeugt wahrscheinlichen Text, kein geprüftes Wissen. Ohne Absicherung kann es plausible, aber falsche Zitate produzieren — ein Phänomen, das Anwältinnen und Anwälte im Ausland bereits vor Gericht in Erklärungsnot gebracht hat. Zuverlässig wird KI-Rechtsrecherche erst durch Verankerung: Die Antwort muss auf konkret abgerufenen Rechtsquellen beruhen, nicht auf dem «Gedächtnis» des Modells. Causidicus arbeitet deshalb quellengestützt — es zieht die einschlägigen Normen aus einer Rechtsbibliothek heran, belegt die Aussage damit und markiert nicht abgesicherte Passagen, statt sie zu verstecken. Diese Nachvollziehbarkeit ist der Kern seriöser KI-Rechtsrecherche; wie sie mit dem Datenschutz zusammenspielt, zeigt die Seite Sicherheit & Architektur.
Verlassen meine Rechercheinhalte bei der KI-Recherche den Mac?
In der On-Device-Stufe nie — Ihre Fragen und Ihr Mandatsbezug werden lokal verarbeitet. Wer für komplexe Fragen mehr Modellleistung braucht, kann eine optionale Cloud-Stufe ausdrücklich freischalten; übermittelt werden dann nur die Frage und der abgerufene, öffentliche Gesetzestext, nicht Ihre Dossiers. Für die juristische Recherche heisst das: Sie können frei recherchieren, ohne dass Mandatsinhalte automatisch in eine Cloud fliessen. Diese Datensparsamkeit unterscheidet Causidicus von cloud-zentrierten Recherchediensten, bei denen jede Anfrage das Gerät verlässt.
Recherchieren, aber Fristen nicht dem Modell überlassen
Rechtsrecherche und Fristenberechnung sind zwei verschiedene Aufgaben. Recherche darf ein Sprachmodell unterstützen — Fristen nicht. Sprachmodelle sind stark im Formulieren, aber schwach im exakten Rechnen mit Kalendern, Gerichtsferien und Sonderregeln wie den Betreibungsferien nach Art. 63 SchKG. Deshalb berechnet Causidicus Verfahrensfristen mit einer separaten, deterministischen Engine, die kantonale Feiertage und den Stillstand nach ZPO, StPO, VwVG und ATSG kennt und jeden Schritt offenlegt. Sie können den Fristenrechner direkt ausprobieren; er zeigt den Rechenweg samt massgebender Norm, und Sie bestätigen den Fristbeginn.
Wie sieht ein sauberer Rechercheworkflow mit KI aus?
KI ersetzt die juristische Methode nicht, sie beschleunigt sie. Ein bewährter Ablauf sieht so aus: Zuerst formulieren Sie die Rechtsfrage präzise und lassen sich von Causidicus die einschlägigen Normen mit Quellenbeleg vorschlagen. Dann prüfen Sie jede zitierte Bestimmung an der verlinkten Quelle — die KI liefert den Einstieg, nicht das Ergebnis. Für Aussagen, die sich nicht belegen lassen, gibt Causidicus das offen zu, statt eine plausible Fiktion zu erzeugen; diese Lücken sind ein Signal, genauer hinzusehen, nicht ein Grund zum Vertrauen. Zum Schluss verantworten und unterzeichnen Sie das Ergebnis. Dieser Ablauf verbindet Geschwindigkeit mit Sorgfalt und hält die anwaltliche Kontrolle intakt.
Gerade bei der mehrsprachigen Recherche zeigt sich der Nutzen: Weil Causidicus dreisprachig arbeitet (DE/FR/IT) und in der Sprache der Frage antwortet, lassen sich auch französisch- und italienischsprachige Quellen einbeziehen, ohne dass Fachbegriffe verloren gehen. Für die ganze Schweiz ist das ein spürbarer Unterschied gegenüber Werkzeugen, die primär auf die Deutschschweiz oder gar auf englischsprachiges Material ausgelegt sind.
Was kostet juristische Recherche mit KI?
Juristische Recherche mit KI ist dann ein Gewinn, wenn sie überprüfbar bleibt, datensparsam arbeitet und die exakten Aufgaben nicht dem Sprachmodell überlässt. Causidicus rechnet pro Sitzplatz und Monat ab — in Analysen statt in schwer planbaren Token — mit einem 7-tägigen kostenlosen Test (Karte hinterlegt) und monatlicher Kündbarkeit ohne Mindestlaufzeit. On-Device-Analysen sind im Abo unbegrenzt, die Cloud-Analysen nach Stufe kontingentiert; die drei Stufen finden Sie unter Preise. Der Fristenrechner bleibt dauerhaft kostenlos, auch ohne Abo. So wird KI-Rechtsrecherche zu dem, was sie sein sollte: ein überprüfbares, datensparsames Werkzeug, das der Anwältin zuarbeitet, statt ihr die Verantwortung abzunehmen.